Zeichnen mit vier Augen

Wie ihr sicherlich schon gemerkt hab, zeichne ich gerade vermehrt. Nach etlichen Jahren habe ich endlich wieder etwas Zeit dafür und außerdem ist es ein wunderbarer Ausgleich. Zu viele Worte können schon mal ermüden …

Zeichnen, vor allem das genaue Abzeichnen von Fotos oder Bildern, erfordert sehr viel Ruhe, Exaktheit und Geduld. Man muss genau hinschauen und hat kaum Raum für Gedankenspiele. Es rudern zwar Gedanken in gemächlicherem Tempo vorbei, aber sie finden keinen Anheltepunkt, da ich konzentriert bin. Ich muss aus vielen Perspektiven auf das Bild schauen und manchmal alles vor den Augen verschwimmen lassen. Dann wieder muss ich das Ganze am besten eine Weile ruhen lassen, um danach mit frischem Blick zu erkennen, dass ich mich am Vortag in Details verrannt habe.

Dann gibt es noch andere Aspekte. Die rein sinnliche Erfahrung: die verschiedenen Qualitäten, Farben und Gerüche des Papiers, wie Bleistifte mit unterschiedlichem Härtegrad über die Oberfläche fahren, was für Spuren Radiergummis hinterlassen, die Effekte der Hand- und Fingerstellung und wie sich seltsame Strukturen bilden, wenn man zu lange auf eine Stelle schaut.

Zeichnen mit vier Augen

Nicht zuletzt spielt natürlich auch die eigene Psyche den ein oder anderen Trick. Wenn etwas gelingt, hellt sich die Stimmung auf. Doch wenn etwas danebengeht, will die Stimme in meinem Kopf gleich wieder blöde Sprüche klopfen und mir den Tag vermiesen. Meist kann ich sie abfangen und beobachten. Dann beobachte ich mich mit meinen inneren Augen, während die äußeren Augen ebenfalls beobachten. Zeichnen mit vier Augen …

Oft ist in solchen Momenten auch eine Pause angesagt. Überhaupt ist Zeitdruck hier völlig fehl am Platz. Nur die Bilder, die ich mit Ruhe und Muße male, gelingen. Fast scheint es, dass Hektik, aber auch schon leichtes Abgelenktsein durch Gedanken, gerade für Fehler und schlechte Entscheidungen sorgt. Und ein zu früh beendetes Bild fällt mir nach einer Weile immer auf, da irgendwelche Details nicht stimmen.

All das und noch mehr ist es, was mir am Zeichnen besonders gefällt. Wenn ich frei zeichne, dann ist das eher ein Ausdruck von Gefühlen und Emotionen, was auch guttut. Aber zum In-die-Mitte-Kommen, zum Im-Moment-Bleiben und ist ersteres am besten.

Lichtreflexe und feinste Schattenspiele

Hier ein Porträt von Audrey Hepburn. Es hat ewig gedauert, bis die Ähnlichkeit da war. Dabei merkte ich, wie viel in jeder kleinsten Schattierung und jedem Lichtreflex steckt. Die Ähnlichkeit kam nur zustande, nachdem ich diese feinen Schattenspiele so exakt wie möglich umgesetzt hatte. Die Umrisse allein zeigten ein völlig anderes Resultat: kaum Wiedererkennungswert. Eine echt gute Aufmerksamkeits-Übung.

Irgendwie habe ich auch den Eindruck, dass ich sie ein Stück weit kennengelernt habe 😀

Mehr Zeichnungen findet ihr unter dem Menüpunkt Art Work

Drawing Audrey Hepburn

Love is Truth

Image Love is Truth

Last night I asked myself what I would want to stand up for more: Love or Truth? But then a voice in my head said “Love and Truth are one”.

Wow, I can’t wrap my head around this.
That means that Love = Truth. And Truth = Love? Certainly a topic for philosophers and gurus. Cause … how can anyone ever proof love?

So I contemplated on this and waited what else I’m being told by the little voice in my head concerning this. I got this:

Love is truth in the sense that no one can speak it without feeling their heart. So when you look for the truth search your heart. You’ll feel an echo there when someone’s speaking the truth.

Love is truth
it’s always been
you cannot taint it with anything
It’ll always be pure
undiluted
.

Love is truth
the truth that none can defy
it is not personal
it is.
Like a river IS
so is truth
.

Truth is not the contrary of lie
truth is all comprising
it is what is, what exists
that’s why it is love, too
.

Truth is where there is no resistance
it flows like a river
.”

Well now wrap your head around this …
or your heart.

Bin ich eine echte Minimalistin?

Minimalistisches Setting

Minimalismus ist in einer Welt des Überflusses und der Dauerbebombung mit Werbung zu einem neuen Schlagwort geworden. Das Leben mit nur dem Nötigsten verspricht auf subtile Weise ein kleines Paradies, einen Art Hort des Friedens und der Ruhe. Wir sind weniger abgelenkt, können uns auf die wichtigen Dinge im Leben besinnen und sind rein ethisch ein voll korrektes Vorbild.

“Bin ich eine echte Minimalistin?” weiterlesen